Dirk Erdmann
13 - Oct - 2014

Von Sylt in den Schnee

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Partnerschaft. Dirk Erdmann führt auf der Insel Sylt eines der Tophotels und erzählt im Gespräch von seiner Skifahr-Leidenschaft und warum Kampen und Lech perfekt zueinanderpassen.

Herr Erdmann, wie kommt ein Sylt-Insulaner überhaupt zum Skifahren?

Glücklicherweise habe ich sehr sportliche Eltern, die mich mit neun Jahren das erste Mal zum Skifahren mitgenommen haben. Danach habe ich keinen Winter mehr ausgelassen. Seit 1988 war ich dann jedes Jahr in Lech zum Skifahren. Ohne geht es nicht!

Sie haben auf Sylt einen Skiclub gegründet?

Den Skiclub Kampen gibt es schon seit 1987, er hat im Moment siebzehn Mitglieder. Die sportlichen Aktivitäten beschränken sich jedoch auf das Trockentraining. Es handelt sich bei dem Verein eher um eine Spaßgemeinschaft.

Sie fahren auch beim Lecher Extrem-Skirennen Weißer Ring mit. Werden Sie auch bei der kommenden Ausgabe dabei sein?

Ich bin bis jetzt vier Mal beim Weißen Ring mitgefahren und für einen Inselbewohner war meine Leistung dabei ganz ordentlich. Das nächste Rennen steht schon im Kalender und ich werde daran auch teilnehmen – allerdings nicht mehr mit Vollgas.

Obwohl Sie im Vorjahr viele arrivierte Skifahrer hinter sich gelassen haben?

Meine größte Leidenschaft gilt dem Skifahren im freien Gelände, am liebsten natürlich im Tiefschnee, und da bietet der Arlberg bekanntermaßen sehr viele Möglichkeiten.

Herr Erdmann, Sie haben vor vielen Jahren auch die Partnerschaft der beiden Orte Kampen und Lech begründet. Was waren damals Ihre Motive und wie hat sich diese Partnerschaft Ihrer Meinung nach entwickelt?

Darauf, dass diese Partnerschaft zustandegekommen ist, bin ich sehr stolz. Die beiden Orte passen wirklich perfekt zusammen – Kampen und Lech haben eine ähnliche Gästestruktur, beide Orte haben ähnliche Ansichten, was Tourismus im Einklang mit der Natur betrifft, und wir verfolgen beide die gleichen Ziele im Qualitätstourismus. Gleichzeitig machen wir gemeinsame Werbeaktionen, die den Markennamen unserer Orte stützen. Besonders beeindruckt bin ich jedoch, wie viele persönliche Freundschaften zwischen den Orten entstanden sind und auf wie vielen Ebenen Kampen und Lech zsammenarbeiten. So finden zum Beispiel gegenseitige Besuche der Feuerwehrmitglieder und der Konfirmanden statt. Die Partnerschaft zwischen Kampen und Lech lebt.

Was ist für Sie das Besondere an Lech am Arlberg?

Ich liebe einfach die Atmosphäre im Ort. Lech ist ein wunderschönes Dorf geblieben, so wie Kampen eben auch. Wahrscheinlich zieht es mich deswegen auch immer wieder dorthin. Und jetzt kann ich mich auch noch meiner Golfleidenschaft hin- geben und werde Lech jetzt endlich einmal einen Sommerbesuch abstatten.

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