Berge zum Frühstück
26 - Mar - 2017
von Lisa Döring

Eine Portion Berge zum Frühstück

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Schnell einen Kaffee und los geht’s mit dem perfekten Start in den Tag: eine volle Ladung Berge, Licht und Luft!

Nun, da die Tage länger werden, ist es (trotz Zeitumstellung heute) bereits um 8 Uhr hell und oben am Berg leuchtet schon die Sonne. Daher springe ich schnell in meine Skischuhe und stehe um kurz nach halb neun an der Rüfibahn. Noch sind nur wenige Leute unterwegs, was sicherlich an der Kombination aus Sonntagmorgen und  Zeitumstellung liegt. Oben angekommen empfängt uns strahlender Sonnenschein.

Berge zum Frühstück

Ich habe mich dafür entschieden den Weißen Ring zu fahren, da dies für mich die ideale Runde ist, bevor ich im 10 Uhr zur Arbeit muss.

Die Pisten vom Rüfikopf nach Zürs rüber sind griffig und ich habe sie fast für mich alleine. Am schönsten ist aber das Gefühl, hoch oben über allem zu stehen, da es im Tal unten nebelig ist. 

Ich halte kurz inne um den Blick über das Wolkenmeer zu genießen.

Berge zum Frühstück

Auf halben Weg nach Zürs herunter zum Seekopflift verschluckt mich dichter Nebel und plötzlich bin ich in einer ganz anderen Welt… Der Weg nach oben zum Seekopf hat fast schon eine mystische Atmosphäre und dann, als wir durch die Nebeldecke auftauchen und wieder in der Sonne sind, ist dies einfach nur ein erhebendes Gefühl! 

Wenn ich alleine unterwegs bin, habe ich oft sehr nette Gespräche im Lift; so auch heute wieder:

Berge zum Frühstück

„ Morgen!“  ich wünsche ebenfalls einen guten Morgen.

„ Bist aber früh unterwegs!“ ja, sag ich, ich muss um 10 Uhr arbeiten, da nutz‘ ich gern die Zeit davor für etwas Skifahren.

„ Kommst vom Rüfi rüber gefahren?“  ich bejahe.

„Wie ist’s oben?“ Wunderschön! Bestätige ich.

„Ja ist wirklich toll heute!“

Wir wünschen uns noch einen schönen Tag und gutes Skivergnügen und dann trennen sich unsere Wege am Liftausstieg.  

Das Madloch ist ein Genuss zum Fahren

Berge zum Frühstück

Im untersten Abschnitt fahre ich dann aber wieder etwas langsamer, auch wenn der Schnee super ist, da ich erneut in dichten Nebel eintauche; das diffuse Licht schafft eine zauberhafte Stimmung.

Als ich um kurz vor 10 Uhr meine Ski abschnalle fühle ich mich energiegeladen und glücklich: Eine Portion Berge sind immer noch das beste Frühstück!

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